Hohenbüchen

Lage und Beschreibung:

Die Hofschaft liegt im Norden von Wipperfürth an der Stadtgrenze zu Halver. Nachbarorte sind LesenbüchenBeinghausen und Egen. Erreichen kann man Hohenbüchen auf Wipperfürther Stadtgebiet über die Kreisstraße K13. 

Um 1449 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Im Stadtarchiv von Wipperfürth findet sich eine Liste mit Bürgergütern. Darin wird der Ort mit der Schreibweise „Hogenboicken“ aufgeführt. 1715 sind drei Höfe auf der Karte Topographia Ducatus Montani unter der Ortsbezeichnung „Hohen Büchen“ eingezeichnet. Die Karte Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1825 zeigt auf umgrenztem Hofraum vier Gebäudegrundrisse und verwendet als Ortsbezeichnung die Schreibweise Hohenbüchen.

Ein im 20. Jahrhundert errichtetes steinernes Gedenkkreuz erinnert an einen ehemaligen Einwohner des Ortes.

Quelle: Wikipedia

 

Hasenburg

Lage und Beschreibung:

Die Ortschaft Hasenburg liegt im Norden von Wipperfürth am „Lüttgenauer Arm der Bevertalsperre. Nachbarortschaften sind Unterlüttgenau, Großhöhfeld, Müllensiepen, Kirchenbüchel und Oberlüttgenau. 130 m westlich der Ortschaft entspringt der Schlengensiefen, im Osten fließt der Hasenburgbach. Beide Gewässer münden in die Bevertalsperre.

Die Ortschaft verfügt über einen Campingplatz.

1443 wird der Ort erstmals unter der Bezeichnung „Hasenborch“ in einem Verzeichnis über die Einkünfte und Rechte des Kölner Apostelstifts aufgeführt. Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt zwei Höfe und bezeichnet sie mit dem heute gebräuchlichen Namen „Hasenburg“.

Ein Wegekreuz aus Sandstein mit darunter angeordnetem Fußfall steht im Ortsbereich.

Quelle: Wikipedia

 

Güttenhausen

Lage und Beschreibung:

Güttenhausen liegt im Norden von Wipperfürth am „Stooter Arm“ der Bevertalsperre. Nachbarortschaften sind MüllensiepenLevenhausenBruchSchwickertzhausen und Egen. 130 m westlich der Ortschaft fließt der Güttenhausener Bach in den in die Bever mündenden Levenhausener Siepen. Der Wupperverband betreibt in Güttenhausen an der Bever eine Messstation. Hier werden unter anderem Niederschläge, Pegelstände und biologische Daten erfasst.

Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt einen einzelnen Hof und bezeichnet diesen mit „Güttenhusen“. Die Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1825 verwendet bereits die heute gebräuchliche Ortsbezeichnung „Güttenhausen“.

Quelle: Wikipedia

 

 

Großhöhfeld

Lage und Beschreibung:

 Die Ortschaft liegt im Norden von Wipperfürth am „Lüttgenauer Arm“ der Bevertalsperre. Nachbarorte sind UnterlüttgenauHasenburgMüllensiepen und das zur Stadt Hückeswagen gehörende Kleinhöhfeld. Im Nordosten fließt der Großhöhfelder Bach und mündet in die bis an den Ort heranreichende Bevertalsperre. 300 m vom nördlichen Ortsrand entfernt mündet der Pieperssiefen in diesen Bach.

1481 wird der Ort erstmals unter der Bezeichnung „Hoyfeld“ in einer Spendenliste für den Marienaltar der Hückeswagener Kirche aufgeführt. Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt einen Hof und bezeichnet diesen mit „gr. Hoefeld“.

Im Jahre 1892 errichtete man ein an der Straße nach Egen stehendes Wegekreuz aus Sandstein.

Quelle: Wikipedia:


Ein Beitrag verfasst von B. Becker:

Großhöhfeld, eine Ortschaft die unmittelbar an der Bever Talsperre liegt, im Stadtbereich von Wipperfürth, während Klein–Höhfeld und Gut Höhe zur Stadt Hückeswagen gehören.
Vom Frühjahr bis in den Herbst ist Gr. – Höhfeld stark vom Wochenendtourismus frequentiert, die engen Straßen sind oft überlastet, alle möchten ans Wasser. Nebenbei die zahllosen Motorradfahrer, die ihrer Leidenschaft frönen, sind kaum zu überhören und nicht von jedermann gerne gesehen.
Zwischen den Ortschaften Gr.- und Kl. – Höhfeld liegt ein großer Campingplatz, den haben die Kleinbauern gerne angelegt, der bringt nämlich mehr als die eh schon zu kleinen Landwirtschaften. Dort herrscht am Wochenende ein reges Treiben und meist vermischen sich die Dialekte zwischen Wuppertal, Düsseldorf und Ruhrpott. Der Campingplatz liegt, gut abgeschirmt hinter der Ortschaft, aber im Sommer, gehören einige Dauercamper schon fast zur Nachbarschaft. Völkerverständigung gelebt, sogar haben Egener Burschen ihre Liebste fürs Leben unter den jungen Campinggästen gefunden.

 
Was woanders an Stammtischen das Jägerlatein ist, sind in Gr. – Höhfeld, "Lügen im Bunker".
Der Bunker ist eine vielseitig gestaltete private Schlosserei, um das Mobiliar einer Wirtsstube bereichert, in der sich 10 – 12 Männer, wöchentlich, als Stammtisch, zum "Lügen" treffen.
Da die Schlosserei recht tiefe Decken hat, gleicht sie einem Bunker, darum Lügen - Bunker.
Gäste sind willkommen und gerne gesehen.

In Gr. – Höhfeld lebt ein amtierender Bundeschampion, für 4 Jahre gewählt, von 10 Preisrichtern aus verschiedenen Bundesländern, als schönstes Landschaf Deutschlands, auf der Bundesschau 2014 Berlin, Grüne Woche, prämiert. Titel: Bundeschampion weiblich.
Schärpe, Schwarz - Rot – Gold, Goldmedaille des Landwirtschaftsministers der BRD.
Es handelt sich um eine Grau Gehörnte Heidschnucke vom Züchter B. Becker. Der Titel ist ihr egal, Hauptsache, sie hat mit ihren Artgenossen ein schafgerechtes Leben.

ZDF und WDR 3 haben berichtet.

Gardeweg

Lage und Beschreibung:

Der Ort Gardeweg:

Gardeweg ist eine Ortschaft von Wipperfürth – Egen im Oberbergischen Kreis. Die Ortschaft liegt im Norden von Wipperfürth / im Südosten von Egen. Hier ist die Wasserscheide zwischen Neyetalsperre * und der Bevertalsperre*.
(*Die Neyetalsperre wurde in den Jahren 1905 – 1908 als Trinkwassertalsperre von der Stadt Remscheid gebaut. Dabei wurden mehrere Steinwerkzeuge aus der Steinzeit gefunden. Inhalt: 6 Millionen Kubikmeter, gespeist durch den Bach Neye)
(* Die Bevertalsperre wurde zwischen 1896 / 1898 gebaut. Aufgestaut wird die Bever – ein Nebenfluss der Wupper. 23,7 Millionen Kubikmeter Inhalt)
Im Westen der Ortschaft liegen die Quellen von Gardeweger Siepen und Brackensiepen, die beide in die Lütgenau münden. Der in die Neye II mündende Gardewegermühlbach entspringt in dem östlichen Teil der Wasserscheide,  nördlich der Gardewegermühle – welche 1978 durch die Stadt Remscheid abgerissen wurde.
Die Karte“ Topographia Ducatus Montani“ von 1715 zeigt zwei Höfe und bezeichnet diese mit Gardenweg. In der Karte „Topographische Aufnahme der Rheinlande“ von 1825 wird diese Ortschaft mit Gardeweg geführt. Die durch Gardeweg führende Kreisstraßen 13 hatte bereits in vorgeschichtlicher Zeit (Jungsteinzeit) ihren Ursprung; wenn auch nur als „Trampelweg und Urpfad“. In der sächsischen-fränkischen Zeit ab dem 7. Jahrhundert erlangte sie Bedeutung im Fernverkehr, die sich erst im 18. Jahrhundert wieder auf regionaler Bedeutung reduzierte. Davor war an diesem Handelsweg auch eine „Zahlstelle“ für die Kauf- u. Handelsfuhrwerke eingerichtet. Nachgewiesen ist im Süden der Ortschaft eine von Wuppertal-Elberfeld bis nach Marienheide-Krommenohl verlaufende Landwehrlinie. Diese Bergische Landwehr sicherte das Bergische Territorium vor Einfällen aus dem Märkischen. (Quelle- Wikipedia)
Der vom SGV ausgeschilderte Rundwanderweg A5 und der Hauptwanderweg X7 (Residenzweg) führen durch die Hofschaft hindurch. Seit einigen Jahren auch der Weg des „Wasserquintett“.
Die Gardeweger Mühle, ein Wohnhaus mit Wassermühle, Bäckerei, Stall, Scheune u. Landwirtschaft mit 14 ha Nutzfläche, wurde durch die Stadt Remscheid aufgekauft und 1978 abgerissen. Die Mühle wurde durch den Gardewegermühlbach angetrieben. Es waren Gebäude im Fachwerkstihl mit teilweise Bergischen Schiefer. (Heute erinnert nur noch eine Hinweistafel, Bilder und ein kurzer Text auf die ehemalige Gardeweger Mühle)
In der „Blütezeit der bergischen Landwirtschaft“ gab es vier landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe (plus die Gardeweger Mühle) mit  15 – 25 Milchkühe und entsprechendem Jungvieh. Diese Landwirte konnten bis in den siebziger Jahren eine Familie und Altenteil ernähren. Danach hatten diese Betriebe nur die Wahl – entweder wachsen, Land pachten und neue Stallungen bauen oder nur noch Nebenerwerb. Die vier Betriebe haben kein Land beigepachtet, wurden teilweise dann noch im Nebenerwerb bewirtschaftet und haben  ihre  Landwirtschaft  bis Anfang der 90iger Jahre aufgegeben.
Heute gibt es „aufem Gardeweg“ nur noch 5 Wohnhäuser und anderweitig genutzte Stallungen.

 

Info: Wikipedia / Geschichtsverein Wipperfürth / Heinz Goller / Hermann Koppelberg

„In der Blech“ oder Blech“.
Im Tal, von der Kreisstraße 13 aus gesehen, ca. 900 m vor der ehemaligen Gardeweger Mühle liegt der ehemalige Bauernhof Gardeweg 3 ( nach einen Brand im Jahre 1933 neu aufgebaut ) und ein Altenteiler Gardeweg 3a (1978). Wir erhalten ab und zu von „Alt Egener“  Briefe mit der Anschrift Koppelberg, Blech oder in der Blech, 51688 Wipperfürth. Ja was hat es mit dieser Bezeichnung für eine Bewandtnis?
Es gibt wohl zwei Erklärungen für diese Bezeichnung:

Nach dem Brand, wo das Wohnhauses und Stallungen mit Scheune vernichtet wurden, haben meine Vorfahren in einem Schuppen mit Eisenfenstern und Blechdach gewohnt.

„Blech“ ob so geschrieben oder ähnlich bedeutet wohl  im kölschen Platt – eine zur Sonnenseite abgeneigte landwirtschaftliche Nutzfläche. Betrachtet man die LN welche zum Bauernhof Gardeweg 3 gehört, so kann man klar erkennen, dass der  ¾  runde Talkessel sowohl von Osten, Süden und Westen von der Sonne angeschienen wird.

Nichts gegen die erste Feststellung, aber ich gehe eher von der zweiten Variante aus. Nichts Genaues weiß man nicht!
Oder kann hier jemand das „Geheimnis“ von „In der Blech“ oder Blech“ aufklären?? Für jede Anregung / Hinweis wäre ich dankbar! Vielleicht gibt es ja noch andere Erklärungen.
Nichts desto trotz wohnen meine Frau und ich gerne im historischen Gardeweg.

Verfasst von: Hermann Koppelberg

 

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