Friedensbriefe in Egen

Wie war das damals?

Liebe Egener!

Die Kirche in Egen ist groß und bietet viele Möglichkeiten Briefe aufzuhängen!

Wir setzen besonders auf die Seniorengemeinschaft Egen um Edelgard und Günter Flüß!

Und auf die AKTIV Rentner Egen, dass Ihr Eurem „Vornamen“ alle Ehre macht!

Wer nicht gerne selber schreibt und/oder lieber eine Schreibhilfe brauch, bitte melden, wir suchen dann gemeinsam nach Lösungen! Das könnte z.B. ein Telefoninterview sein, Ihr erzählt wir schreiben!

Da wo Ihr unter Euren Nachbarn einen Briefschreibmuffel vermutet, ruhig mal nachhören. Man kann ja auch gemeinsam einmal in Erinnerungen schwelgen.

Zur Erinnerung: Die Kirche ist bis Herbst täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet!

Es grüßt die „Dorfjugend“

Na, ja?

Die Messdiener und der Ortsausschuss


Wie war das denn damals?

Liebe Egener!

Am 8. Mai dieses Jahres jährt sich das Weltkriegsende zum fünfundsiebzigsten Mal. Aus diesem Grund wollten unsere Messdiener und der Ortsausschuss zu einer kleinen Andacht an das Kriegerdenkmal in den Kirchgarten einladen. Bei einem kleinen Imbiss sollte es die Gelegenheit zu Gesprächen der unterschiedlichen Generationen geben, nach dem Motto: Wie war das denn damals?

In Zeiten des Corona-Virus ändert sich vieles, aber einiges bleibt auch bestehen. So auch die Möglichkeit Briefe zu verschicken. Und deshalb laden wir Euch ein, schreibt uns doch einfach mal. Aus Eurem eigenen Leben. Wie es im Dorf und in den Umliegenden Hofschaften aussah. Was war wichtig, was wurde zur Nebensache. Wir möchten die Briefe mit Euren Erinnerungen in der Kirche aushängen. Zum Lesen. Zum Nachfragen. Zum Nachdenken.

Wie war das denn damals? Im Krieg. Welche Einschränkungen gab es? Kriegshandlungen vor Ort? Mit Kriegsgefangenen/Zwangsarbeitern auf den Höfen zu arbeiten? Die Not, wenn Liebe Menschen an die Front mussten. Gab es auch schöne Erinnerungen? Schulunterricht, wie sah der aus? Was gab es zu essen? Gab es genug Kleidung zu kaufen? Hat der Krieg den Berufswunsch beeinflusst? Wie wichtig war die Kirche? Was hat eigentlich noch richtig Spaß gemacht?

Wie war das denn damals? In der Nachkriegszeit. Kam mit dem Kriegsende das „normale“ Leben wieder? Einfach zur Schule gehen? Zwangszuweisungen von Flüchtlingen und Vertriebenen? Wie wohnte man? War genug Essen da? Womit verdienten die Menschen ihr Geld? Was machte man in der Freizeit?

In den letzten Jahrzehnten sind viele in unser Dorf zugezogen. Auch an Euch die Frage: Wie war das denn damals? In der Kriegs und Nachkriegszeit? Wo wart Ihr in dieser Zeit? Hat diese Zeit Euch, Eure Familien beeinflusst? War da das vermeintlich schöne Spiel auf Trümmerbergen in einer Stadt? Musstet Ihr Hamstern? Stoppeln? Wart Ihr in Eurer Heimat, Ausgebombt, in einer Flüchtlingsunterkunft?

Es gibt so viele Fragen die wir als „Nachgeborene“ haben. Schreibt uns doch bitte von Euren Erinnerungen. Erlebnissen. Besonderen Festen. Von Freude, aber auch von traurigen Begebenheiten. Schreibt wie Ihr diese Zeit des Krieges und der folgenden Jahre in Erinnerung habt. Oder ein Gebet, ein Gedicht das Euch wichtig war. Ein Lied, das Euch in dieser Zeit begleitet hat.

Ab dem 8. Mai werden diese Briefe in der Kirche für einige Wochen aushängen. An diesem Tag wird trotz allem ein Gebet, am Kriegerdenkmal für die Opfer der Weltkriege gesprochen und zum Gedenken eine Kerze aufgestellt. Versprochen!

Briefe bitte an: Rosemarie Wendler, Kottmannshausen4, 42477 Radevormwald oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bei Fragen Tel. 02195/6217

Auf zahlreiche Briefe und ein frohes und gesundes Wiedersehen freuen sich

die Messdiener und der Ortsausschuss Egen

PS: Natürlich beantworten wir Eure Briefe auch persönlich.

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